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SystemEmpowering - Persönlichkeitsentwicklung & Konfliktlösung

Wir unterstützen Entscheider und Führungskräfte durch SystemEmpowering, Coaching, Mediation und Coaching Ausbildung Urvertrauen, Power und Klarheit zu erlangen, um dadurch harmonische Beziehungen, ihre Vision / Mission und den Erfolg im Business zu leben.
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Oct 19, 2018

Flüche, Verwünschungen und Versprechungen zu erkennen und aufzulösen bzw. selbst erzeugte zurückzunehmen, ist sehr wichtig, denn ansonsten entsteht viel Leid und Unglück.
Flüche und Verwünschungen unterscheiden sich nur darin, dass ein Fluch mit mehr Energie versehen ist und dadurch eine stärkere negative Auswirkung hat.
Beispiele für Flüche sind: „Dir soll es genauso schlecht gehen wie mir“, „Du sollst immer unglücklich sein“, „Ich wünsche dir die Pest an den Hals.“

Flüche werden normalerweise dann ausgesprochen, wenn einer Person oder einem Paar etwas passiert, bei dem viel Leid und Wut entsteht. Diese Situation und Wut konnte damals jedoch nicht aufgelöst werden, sie fühlen sich ohnmächtig. Beispiele dafür sind Hexenverbrennung, Missbrauch, Betrug oder verlässt ein Ehemann seine Ehefrau für eine andere Frau, so kommt es vor, dass die Ehefrau die neue Frau verflucht. Als Ventil wird dann ein Fluch ausgesprochen, der sich über alle Generationen des Verfluchten, aber auch bei der Person, die den Fluch ausspricht, auswirken kann. Ein Fluch wirkt beidseitig, d. h. gemeinsam in den Abgrund.

Auflösen lässt sich ein Fluch, wenn die Verursacher des Leides stark genug sind und das Leid bei den Verletzten (Fluch-Aussprecher) gesehen wird und deren Wut vom Verursacher genommen wird. Dadurch kommen die Verletzten aus ihrem ohnmächtigen Zustand heraus und sie können den Fluch zurücknehmen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn sich ein Vorfahre ohnmächtig gefühlt hat, zu überprüfen, ob er einen Fluch ausgesprochen hat.

Flüche wirken in beide Richtungen, d. h. es hat negative Auswirkungen auf den Verfluchten und seine Nachfahren und genauso auf die Person und dessen Nachfahren, die den Fluch ausgesprochen hat. Die Auswirkungen, die sich beim Klienten zeigen, können also daher kommen, dass ein Vorfahre verflucht wurde oder verflucht hat.

Ein Versprechen und Gelöbnis führt zu einer Abhängigkeit. Wir berichten von einer Bereichsleiterin, die dem nun verstorbenen Gründer das Versprechen gab, das Unternehmen nicht zu verlassen. Es gab mit dem Nachfolger und ihr viele Konflikte. Sie konnte durch ihr Versprechen jedoch nicht konsequent sein, Grenzen setzen oder die Möglichkeit aussprechen, das Unternehmen zu verlassen. Erst nachdem der Gründer die negativen Auswirkungen sah und das Versprechen von ihr zurück nahm, verbesserte sich die Beziehung zwischen der Bereichsleiterin und dem Nachfolger.

Fluch oder Verwünschung: Ein „Nicht dürfen“ kann durch einen Fluch entstehen, wenn der Fluch z. B. beinhaltet, dass alle Nachfahren kein Erfolg haben dürfen oder unglücklich sein sollen …
Versprechen oder Gelöbnis: Ein „Nicht dürfen“ kann daher kommen, dass ein Versprechen abgegeben wurde.

Der Beitrag SEP #54: Flüche, Verwünschungen und Versprechungen erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.

Oct 12, 2018

Wut und Ärger auflösen ist ein Gesundmacher. Hinter jeder Systemgesetzverletzung steckt Leid und Wut. Wird diese Wut nicht aufgelöst, führt dieses oft zu Krankheiten. Die Wut hilft, den oder die Verursacher des Leids und der Wut zu finden, damit die verursachende Person dann das Leid anerkennen und die Wut nehmen kann.

Wut kann nur vom ausgeglichen kraftvollen Verursacher des Leides genommen werden. „Ich nehme den Anteil der Wut, für den ich verantwortlich bin.“

Jedoch muss der Verursacher vorher das erzeugte Leid beim Verletzten anerkennen. Dazu muss der Verletzte zuerst das Leid und den Schmerz zeigen, so dass der Verursacher die Möglichkeit hat, dieses Leid anerkennen zu können.

 

Gedeckelte Wut wie Trauer, Angst, Ohnmacht umwandeln in Wut

Wut ist nicht ausgelebte Aggression. Wörter wie Ohnmacht, Schuld, Last, Trauer, Schämen, Verletzung, Angst … können für aufgestaute oder gedeckelte Wut stehen. Deshalb ist es hilfreich, die Person aufzufordern, Gefühle wie Ohnmacht, Schuld, Angst, Trauer oder Schämen in Wut umzuwandeln („Ich bin wütend darüber mich ohnmächtig gefühlt zu haben“) und von den Verursachern zurücknehmen zu lassen. Wird nun diese Wut von der jeweiligen Person, die als Verursacher der Wut bzw. der Verletzung angesehen wird, zurückgenommen, so wird diese Wut bzw. die eingefrorene oder blockierte Energie wieder flüssig und steht somit der Person wieder zur Verfügung.

 

Trauer versus Traurig-Sein

Um Wut zu deckeln, also nicht auszuleben bzw. ausleben zu können, gehen oft Menschen in die Trauer. Sie trauern und trauern und es ändert sich nicht wirklich etwas an dieser Trauer.

In diesem Fall geht es darum, dass der Verursacher zuerst:

  • die Wut darüber zurücknimmt, weshalb die Trauer entstanden ist (beispielsweise der Tod eines Freundes) und danach
  • die Wut über diese Trauer zurücknimmt. (Die Person, die trauert, sagt dann: „Ich bin wütend darüber, so eine Trauer zu haben.“)

Löst sich dadurch ein Teil der Wut, so entsteht ein neues Gefühl, dass des Traurig-Seins. Es fühlt sich ruhiger an. Beide Personen können dann traurig sein, zusammen weinen oder gemeinsam sagen: „Schade“. Dieses Traurig-Sein mit der anderen Person löst sich dann auf und es entsteht ein anderes Gefühl wie Erleichterung, Erschöpfung oder auch Wut.

Deshalb unterscheide ich zwischen „Trauer“ (die sich nicht auflöst) und „Traurig-Sein“.

Der Beitrag SEP #53: Wut und Ärger auflösen erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.

Oct 5, 2018

Für eine Feedback Kultur wird das richtige Feedback geben und nehmen gebraucht. Dazu nutzen wir die 4 W´s als Feedbackregel, d.h. wertschätzende Haltung, Wahrnehmung (konkretes Verhalten beschreiben), Wirkung (Körpergefühl beschreiben) und Wunsch (konkrete Handlungsanleitung für die Zukunft). Negative Erfahrungen sind oft, dass kein konkretes Verhalten beschrieben wird, sondern eine Verallgemeinerung oder Vorwurf. Und dass die Handlungsanleitung sich nicht auf die Zukunft bezieht, sondern auf die Vergangenheit: „Ich hätte mir gewünscht, Sie hätten das und das gemacht.“ In beiden Fällen fühlt sich der Feedbacknehmer schlecht und wird sich verteidigen.

Was wir bei keiner Feedbackregel bislang gefunden haben, ist der Fokus auf die Basis für eine erfolgreiche Feedback Kultur, nämlich die wertschätzende Haltung. Es geht nicht darum, etwas Positives wie beim Sandwich-Feedback zu sagen, sondern um die innere Haltung. Kann ich die Person wertschätzen, anerkennen, respektieren!?
In vielen Fällen liegt die wertschätzende Haltung nicht vor. Dann wird das Feedback eine negative Auswirkung haben.

Im Podcast sprechen wir auch über unsere Erfahrungen mit dem 360 Grad Feedback (die Führungskraft erhält vom Chef, vom Mitarbeiter, von der Führungskraft auf gleicher Ebene und vom Kunden Feedback) und dem Führungsfeedback (Die Führungskraft erhält von seinen Mitarbeitern Feedback). Oft werden diese per Intranet und anonym durchgeführt. Erhält die Führungskraft auf die Frage an die Mitarbeiter „Fühlen Sie sich genügend gewertschätzt von Ihren Chef?“ eine schlechte Bewertung, so weiß er nicht, wieso. Probiert er dann allein oder mit Moderatoren Unterstützung von seinen Mitarbeitern zu erfahren, was die Gründe dafür sind, so ist es nicht mehr anonym. Auch liegt ja auf beiden Seiten keine wertschätzende Haltung für ein Feedback vor. Deshalb müssen zuerst die zu Grunde liegenden Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden.

Unser Fazit ist, dass eine Feedback Kultur immer das Auge zu Auge Feedback braucht, dass es oberste Führungsaufgabe ist und dass oft zuerst die Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden müssen, damit eine wertschätzende Haltung entsteht. Führungskultur und Feedback Kultur gehören für uns eng zusammen.

Der Beitrag SEP #52: Feedback Kultur – Feedback geben und nehmen erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.

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